Luca arbeitet als Mann in der Assistenz und draußen wird noch diskutiert, ob das passt.
Im Freundeskreis fällt sein Beruf auf, weil er immer wieder erklären muss, was er den ganzen Tag macht, während andere „Auto“, „Bau“ oder „Büro“ sagen und damit sofort verstanden werden.
Während andere mit einem Wort durch sind, braucht er mehr, um ernst genommen zu werden, und beschreibt, wie nah er am Patienten arbeitet, wie viel Verantwortung in jedem Handgriff liegt und wie präzise jeder Schritt sitzen muss.
Diese Gespräche wiederholen sich.
Gleichzeitig steht er drei Jahre lang jeden Tag in der Praxis, arbeitet, lernt, übernimmt Verantwortung und entwickelt genau die Sicherheit, die diesen Beruf ausmacht.
Jetzt ist die Ausbildung abgeschlossen und er bleibt in der Praxis und arbeitet fest in der Assistenz.
Während draußen noch bewertet wird, welcher Job ein Männer- oder Frauenjob sei, steht er längst mitten im Geschehen und übt einen Beruf aus, der nichts mit den Vorstellungen zu tun hat, die viele noch im Kopf haben.
Du streichst diesen Job gerade von deiner Liste, weil du keinen Bock hast, schief angeschaut oder in eine Schublade gesteckt zu werden.
Mach’s wie Luca.
Ausbildung zum zahnmedizinischen Fachangestellten.
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