Bewusster Umgang mit Umweltgiften für eine bessere Lebensqualität - Zähne und MS Multiple Sklerose Zahnärzt Köln Umweltmedizin
Vermeiden Sie Umweltgifte!

Ein Vortrag von Umweltzahnmediziner Dr. Stefan Dietsche beim Jahresseminar der Organisation Life SMS

Umweltgifte schädigen das Immunsystem und führen zu chronischen Entzündungen. Sie sind eine Ursache für viele Zivilisationserkrankungen wie Rheuma, Diabetes, Krebs, Burnout, Depression und Neurodegenerative Erkrankungen.

Multiple Sklerose ist ein degenerativer Entzündungsprozess und Betroffene sollten sich gut mit Umweltschadstoffen und deren Vermeidung auskennen, um ein Fortschreiten der Krankheit langfristig zu vermeiden.

In der Ursachenmedizin ist längst klar, dass die chronische Entzündung eine Folge der vielen Schadstoffe in unserer Umwelt ist. Gewisse Faktoren wie z.B. Schimmelpilz in der Wohnung, Formaldehyd in Möbeln und Teppichen, Handy und WLAN, Weichmacher in Plastikflaschen & Lebensmitteln etc. schädigen langfristig das Immunsystem und sollten daher kritisch betrachtet werden. Tatsächlich kann auch die Zahnmedizin die chronische Entzündung fördern, da diese Fremdmaterialien 24 Stunden im Körper verweilen und durch den Speichel in den Darm geraten.

‘Schimmelpilz hinter dem Schlafzimmerschrank muss NUR 6 bis 8 Stunden täglich ausgehalten werden, nicht jedoch die Zahnmaterialien,’

So Dr. Stefan Dietsche.

Vermeiden Sie Umweltschadstoffe

Vortrag Dr. Stefan Dietsche MS Chronische Entzündungen als Auslöser für Chronische Krankheiten wie Multiple Sklerose Köln

Für Multiple Sklerose-Erkrankte spielen diese Zusammenhänge von Umweltgiften und Entzündungen eine besondere Rolle, da sie das Fortschreiten der Krankheit beeinflussen. Ein bewußter Umgang kann das Fortschreiten der Krankheit aufhalten.

Hier ist jedoch Eigeninitiative gefragt. Holen Sie sich alle benötigten Informationen zusammen, recherchieren Sie und gehen Sie in das direkte Gespräch mit Umweltmedizinern. Diese sehen den Körper und die Krankheit als Ganzes und erforschen die Ursachen, statt nur die Symptome medikamentös zu lindern. Dauerhafte und ganzheitliche Gesundheit umfasst Körper, Umwelt und Geist.

Zähne und MS

Da es sich bei der Multiplen Sklerose um einen degenerativen Entzündungsprozess handelt, können auch Zähne und Zahnmaterialien auf vielfältige Art systemische Entzündungen hervorrufen und so das Immunsystem zusätzlich schädigen.

Problemfelder wie das Quecksilber aus Amalgamfüllungen (Quecksilber ist ein gut erforschtes Nervengift und findet leider immer noch seinen Weg in den Mund von Patienten), Entzündungen der Wurzelfüllungen, Schädigung des Darms und somit des Immunsystems durch Zahnmetalle, auch Parodontitis, da sie den Körper überschwemmt mit Entzündungsfaktoren und die unerkannte Allergie gegen Zahnmaterialien. Auch hier ist eine individuelle Testung und ein kritischer Umgang von höchster Wichtigkeit, da diese Fremdmaterialien im Körper verweilen.

Depression als Begleiter

Hinzu kommt, dass Depressionen während des Krankheitsverlaufs von Multipler Sklerose verstärkt als Begleiterscheinungen auftreten. Hauptsächlich wird dies durch einen Mangel an an Serotonin ausgelöst, dem sogenannten „Glückshormon“. Gibt es zu wenig davon, treten depressive Zustände ein und verschlimmern noch den Krankheitsverlauf.

Umweltzahnmediziner Dr. Stefan Dietsche Vortrag MS

„Die Depression ist ein fester Bestandteil der chronischen Entzündung“,

so Umweltzahnmediziner Dr. Stefan Dietsche.

Der wichtigste Baustein für Serotonin ist Tryptophan, welches normalerweise über die Nahrung aufgenommen wird. Es gibt jedoch viele Ursachen für einen Serotoninmangel.

Bei MS-Patienten werden dauerhaft sogenannte Zytokine, wie „TNF alpha“, „Interleukin1“ und „Interleukin 6“ produziert. Diese verhindern die Umwandlung des Tryptophan zu Serotonin.

Auch Fruktose aus der Nahrung konkurriert mit dem Tryptophan an der Darmwand. Ein Übermaß an Fruktose führt zu einer Verarmung von Tryptophan im Blut und damit zu Depression. Darmentzündungen sind ebenso verantwortlich für einen Mangel an Serotonin, da 90% des Serotonins im Darm gebildet wird. Von Tryptophan zu Serotonin bedarf es einiger wichtiger Vitamine und Mineralien, die in der heutigen Nahrung nicht genügend enthalten sind und zusätzlich durch Medikamente „geraubt“ werden. Daher verstärkt auch Nährstoffmangel die Depression im Krankheitsverlauf.

Psychischer Stress ist ohne Zweifel auch ein krankmachender Faktor. Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass dies aber nur ein Baustein von vielen sein kann. Die alleinige Psychotherapie beispielsweise kann bei der Vielzahl der Faktoren für die Depression nicht dauerhaft zum Erfolg führen.

Was Sie tun können

Hier unsere Empfehlungen für Sie: Lassen sie Tryptophan im Blut messen, nehmen Sie zusätzlich die richtigen Nährstoffe und führen Sie unter Anraten ihres Umweltmediziners eine Darmsanierung und Metallausleitung durch. Vorsicht bei W-Lan und Handy, informieren sie sich auch hier bei www.diagnose-funk.org. Lassen sie Amalgamfüllungen unter Schutzmaßnahmen entfernen und lassen sie sich zusätzlich auf Allergien testen. Hier raten wir zum LTT-Bluttest (Verlinkung zum Beitrag).

Dr. Stefan Dietsche ist überzeugt, dass durch das Erkennen der Zusammenhänge von Lebensstil, Multipler Sklerose und der eigenverantwortlichen Krankheitsbewältigung ein Fortschreiten der Krankheit langfristig vermieden werden.  „Auch wenn MS als Krankheit stark einschränkend sein kann und sich unterschiedlich auswirkt, kann ein Leben damit lebenswert sein und der Zustand muss nicht für immer so bleiben“, so sein Plädoyer für Selbstverantwortung und einen selbstbestimmten Umgang mit dem Thema Multiple Sklerose.

Buchtipp

Hilfreich zu diesem Thema ist das Buch von Umweltzahnmediziner Dr. Stefan Dietsche „Das Gift steckt im Detail“. Es zeigt versteckte Schadstoffquellen auf und führt kurz und knapp durch alle Bereiche des Lebens, auch durch Ihr Zuhause – und gibt viele nützliche Tipps.

Buch Das Gift steckt im Detail
Buchtipp: “Das Gift steckt im Detail!”

Wenn Sie betroffen sind, empfehlen wir Ihnen ein unverbindliches Beratungsgespräch in unserer Praxis. Wir nehmen uns Zeit und besprechen gemeinsam mögliche Handlungsalternativen. Bitte vereinbaren Sie unter 0221 390 8 390 einen Termin.