ZM Februar 2021

Parodontitis erhöht Risiko für schweren COVID-19-Verlauf

Vor einigen Jahren kommentierte der Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Dr. Wolfgang Esser: „Wir haben die Parodontitis nicht im Griff“. Jährlich steigen die Fallzahlen und die erkrankten Patienten werden immer jünger. Dies bedeutet, dass die herkömmlichen Therapien nicht ausreichend wirken.

Eine aktuelle Untersuchung legt nun nahe, dass die Parodontitis ebenfalls als Risikofaktor für schwere COVID-19-Verläufe anzusehen ist.

In einer Studie wurden Daten von 568 Patientinnen und Patienten aus Katar ausgewertet, die zwischen Februar und Juli 2020 an COVID-19 erkrankten.

Ergebnis: Parodontal gesunde waren deutlich im Vorteil!

Es zeigte sich, dass Parodontitis -Erkrankte im Rahmen von COVID-19 3,5-mal häufiger auf eine Intensivstation eingewiesen wurden und fast neunmal häufiger starben, als diejenigen ohne Zahnfleischerkrankungen. Parodontitis erlaubt Bakterien aus dem Mundraum in erhöhtem Maße in den Körper zu gelangen und dort beispielweise die Lunge zu befallen. Dies könne insbesondere für Patient*innen zu Problemen führen, die auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind.

Somit wird deutlich, dass neben den ansteigenden, chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Diabetes etc., auch die Parodontitis als Risikofaktor eines schweren COVID-19-Verlaufs zu berücksichtigen ist.

Ihre Diwipraxis geht für Sie neue Wege: Die Reinigung der tiefen Zahnfleischtaschen erfolgt durch schonende Schallreinigung statt den üblichen Kratzinstrumenten. Gut verträgliche ätherische Öle statt Antibiotika zur zusätzlichen Desinfektion. Schmerzfreie Laserbehandlung zur Minimierung der Parodontitis Bakterien auf Wurzel- und Implantat Oberflächen.

Ganz im Sinne Ihrer Zahn- und Gesamtgesundheit.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Diwipraxis